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Entwicklung von Sphaerechinus granularis |
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Die folgenden Aufnahmen sind im Rahmen einer Exkursion der Universität Graz an die Meeresschule im Juli 2001 entstanden. Der Kurs wurde unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Günter Fachbach abgehalten.
Es wurde eine künstliche Befruchtung der Eier des violotten Seeigels (Sphaerechinus granularis) in vitro durchgeführt. Die anschließenden Furchungsvorgänge konnten bis zu einem frühen Stadium einer Pluteuslarve bildlich dokumentiert werden.
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Prof. Fachbach beim Vortrag im Kursraum der Meeresschule
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Die Studierenden bei einer Sektion
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Dr. Krisper betrachtet die "Laterne der Aristoteles"
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Mit dem Mikroskop können die Vorgänge der Larvalentwicklung
mittels aufgesetzter CCD-Kamera für alle Studierenden projiziert
und am Computer digital gespeichert werden.
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Noch sind die Samenzellen (linke Seite) und die Eizellen (rechte Seite) getrennt
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Die erfolgreiche Besamung (Eindringen des Spermienkopfs in die Eizelle)
kann man daran erkennen, dass sich am Ei eine Besamungsmembran abhebt.
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Nach wenigen Augenblicken reicht die Besamungsmembran rund um
die Eizelle. Sie verhindert unter anderem, dass die Eizelle von weiteren
Samenzellen besamt wird.
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Nach zwei Furchungsvorgängen liegt ein Vierzellstadium vor
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Die beginnende 3. Furchung leitet das Achtzellstadium ein
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Nach dem Morulastadium liegt nun eine Blastula vor. Sie enthält bereits
die primäre Leibeshöhle (Blastocoel). An einem Pol wandern die primären
Mesenchymzellen ein. Sie bilden das Larvalskelett.
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An der Blastula ist eine beginnende Invagination feststellbar. Dabei
bildet sich der Urmund (Blastoporus) und der Urdarm beginnt sich
einzustülpen.
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Der Urdarm (Archaenteron) durchwächst die Blastula und bricht später an der
anderen Seite durch, um die Mundöffnung zu bilden.
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Primäre Mesenchymzellen bauen mit vereinten Kräften ein Skelett
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Die Larve hat sich bereits seit dem Blastulastadium aus der Eihülle befreit.
Sie besitzt rundherum ein Flimmerepithel und schwimmt damit als Plankton
durchs Wasser. Jetzt ist bereits eine bilaterale Symmetrie erkennbar.
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Die Larve beginnt bereits Nahrung einzustrudeln und wird sich in den nächsten Stunden zur typischen Pluteuslarve weiterentwickeln.
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Vielen Dank für die spannende Versuchsreihe und die Leitung des Seminars
an Herrn Dr. Fachbach
P.S.: Vielen Dank auch für das Korrekturlesen des obigen Textes. Wir wollten doch tatsächlich dem armen Seeigel einen After an der Stelle seiner Mundöffnung verpassen....Der Urdarm wächst natürlich bei den Deuterostomiern durch die Blastula, bricht durch und bildet dann die Mundöffnung und nicht den Popo;-)
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 14. April 2010 )
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